jaguar e-type












startklar das automagazin

Stefanies Hausbesuche - Heute very british

Sendung vom Sonntag, 26.04.2009 | 16.00 Uhr | SWR Fernsehen

 

  

SWR-Landesschau Rheinland-Pfalz vom 15.06.2016

 

McQueen, Bardot - und jetzt Toni Gräff

11.05.2011 - HACKENHEIM

Von Robert Neuber

LIEBHABEREI Jaguar-Fan aus Hackenheim erfüllt sich den Wunsch nach der legendären britischen Raubkatze namens E-Type

Steve Mc Queen fuhr einen, Brigitte Bardot auch - da war es nur eine Frage der Zeit, bis auch Toni Gräff sich einen zulegt: einen Jaguar E-Type, automobile Ikone der Swinging Sixties. Der frühere Torjäger von Eintracht Kreuznach ist nicht nur ein Fan der britischen Automarke Jaguar, sondern er lebt seinen Spleen: Im Haus in Hackenheim finden sich, abgesehen von zig Modellen der britischen Raubkatze, überall Reliquien. Hier eine Statue, dort ein überdimensionales Werbeschild, Poster und das ganze Allerlei an Krimskrams eines leidenschaftlichen Sammlers. Dazu gehört selbstredend auch eine original Londoner Telefonzelle, die Gräff durch den Kontakt mit einem früheren Fußballfreund erstehen konnte. 800 Kilo wiegt der mittlerweile denkmalgeschützte Trumm, der nun in seinem Garten steht. Das wichtigste sind aber natürlich die Jaguare: eine Mk II-Limousine von 1964 den Nachfolger des E-Type, der XJS und ein XK neueren Produktionsdatums.

Toni Gräff mit seinem Jaguar E-Type. Standesgmäß Lebensgefährtin Ilona Reintsch in der originalen Londoner Telefonzelle. Foto: Robert Neuber

Für einen Jaguar-Fan eigentlich unverzeihlich, den E-Type als einzige und wahre Legende der Marke nicht in der Garage stehen zu haben. Gräff war aber auch ziemlich lange auf der Suche nach einem adäquaten Exemplar, denn einen Schrotthaufen zum Basteln wollte er sich natürlich nicht zulegen. Zwar sind die E-Types gar nicht so selten auf dem Oldtimer-Markt, aber um ein solches Fahrzeug wie Gräff zu finden, braucht man doch Geduld. Witzig, dass der Hackenheimer nach langer Suche überall in Deutschland ausgerechnet vor der Haustüre fündig wurde, nämlich in Lauschied.

Es gibt für den Jaguar-Kenner zwei begehrenswerte Farben. Klar, british racing green oder rot. Schließlich fuhr schon der berühmte Filmdetektiv Jerry Cotton den Sportwagen in rot. Gräff hingegen tendierte eher zu silber. Doch als er mit seiner Lebensgefährtin Ilona Reintsch in Lauschied vor dem in „old english white“ glänzenden E-Type stand, war er schnell umgestimmt. Der Wagen war in einem hervorragenden Zustand, der Vorbesitzer hatte die Karossierie hohlraumversiegeln lassen, kein bisschen Rost. Auch das Interieur war von Spezialisten in Handarbeit erneuert worden. So richtig fest entschlossen zum Verkauf dieses Schmuckstücks waren die Besitzer allerdings gar nicht, erinnert sich Gräff. Vor allem war ihnen wichtig, dass das Auto in Liebhaber-Hände kommt - nun ja, und im Raum Kreuznach gibt es keinen größeren Jaguar-Liebhaber als Gräff.

Spektakulär verlief die Probefahrt: Es war Januar 2010, es lag tiefer Schnee, und das Anwesen der Verkäufer lag etwas außerhalb. Es ging durch dichten Wald, und einen solchen Boliden bei winterlichen Verhältnissen auf abgelegenen Waldpisten in Spur zu halten, ist eine Kunst für sich, zumal die Scheinwerfer anno 1968 nun auch nicht so hell leuchten wie moderne Varianten.

Nachdem Gräff den aufgerufenen Betrag schließlich in bar auf den Tisch gelegt hatte, waren die letzten Zweifel des Besitzerpaares ausgeräumt und Gräff konnte den Wagen gen Heimat lenken, was allerdings erneut mit einer schweißtreibenden Landpartie durch winterliche Straßenverhältnisse verbunden war. Gräff erinnert sich an seinen erleichterten Stoßseufzer, als er die Lichter Bad Sobernheims endlich in der Dunkelheit glimmen sah. Zuhause wurde dem Jaguar-Fan dann so richtig bewusst, was er da erstanden hatte. Ein 1968-er Jaguar E-Type Serie 2, und natürlich ein bei Fans besonders beliebtes Coupé, nicht etwa das Schickimicki-Cabrio. Und auch nicht der Zwölfzylinder-Motor, der erst ab 1971 in der Serie 3 eingesetzt wurde, sondern der gute, alte Sechszylinder mit 4,2 Litern Hubraum. das unterscheidet die Serie 2 von der Erstausgabe, der Serie 1, die „nur“ 3,8 Liter Hubraum vorzuweisen hatte. Da der Motor schon lange in Serie gebaut worden war, waren alle Kinderkrankheiten beseitigt. Den kriegt man nicht kaputt, und er springt in Gräffs 68-er E-Type auch ohne Zicken sofort an. Kurz den Choke gezogen und den Schlüssel gedreht, schon grollt und faucht der Jaguar, als ob er sich mit seinen 270 Pferdestärken sofort auf das nächste Opfer stürzen wollte: Porsche? Ferrari? Mercedes? Her damit, der Kater hat Hunger!

Übrigens ist zwar Toni Gräffs Hunger nach dem Kauf dieses automobilen Leckerbissens deutlich gemildert, aber ein Rest Appetit bleibt doch. Es fehlt in der Sammlung noch der Vorgänger des E-Type, der XK 150. Wäre nicht verwunderlich, wenn Gräff schon wieder in Oldtimer-Zeitschriften und im Internet herumstöbert.






DER E-TYPE

Der Jaguar E-Type wurde erstmals im März vor 50 Jahren auf dem Genfer Autosalon präsentiert.

Er wurde bis 1974 in drei Serien gebaut. Serie 1 mit 3,8-Liter 6-Zylinder (bis 1964) Serie 2 mit 4,2 Liter 6-Zylinder (bis 1971) und Serie 3 mit einem 5,3 Liter 12-Zylinder-Motor.

Knapp 73 000 E-Types wurden hergestellt.


 

Impressum: Toni Gräff, Schöne Aussicht 23, 55546 Hackenheim - jaguartoni@t-online.de

© Copyright 2009 - 2016 www.jaguartoni.de

Haftungsausschluss

jaguar e-type













Toni Gräff Jaguar very british m. Stefanie Tücking

 

  

Auf Tour mit Jaguar-Toni

 

Toni Gräff wurde 2002 in

Hübners "Who is Who"

aufgenommen.

Einen Kaffee für den Hund, bitte!

25.04.2009 - HACKENHEIM

Sammler Liebenswert verrückt: Hackenheimer Jaguar-Fan Toni Gräf im Fernsehen

(rn). Was wird das Fernsehen aus dem liebenswert-verrückten Toni Gräf wohl machen? Auf den ehemaligen Torjäger der Kreuznacher Eintracht und passionierten Sammler von Automobilen der britischen Marke Jaguar war das Team der SWR-Sendung "Startklar - Das Automagazin" durch einen AZ-Bericht aufmerksam geworden: Ein Mann, der nicht nur Jaguar-Fahrzeuge sammelt, sondern in dessen Haus man darüber hinaus aufpassen muss, nicht à la "Dinner for one" über ein Raubkatzenfell zu stolpern oder diverse Jaguar-Memorabilien vom Tisch, von den Regalen oder von der Wand zu reißen - einen Menschen mit einer so ausgeprägten Marotte muss man einfach porträtieren. Und so kam es, dass ein TV-Team um die bekannte Moderatorin Stefanie Tücking ("Formel Eins") in Hackenheim vorstellig wurde und Toni Gräf mit den ganztägigen Dreharbeiten gehörig ins Schwitzen brachte.

Um die Historie der Gräf´schen Leidenschaft zu veranschaulichen, ging es zunächst ins verregnete Moebus-Stadion, wo der Ex-Eintracht-Stürmer für die Kamera ein paar Elfmeter verwandeln sollte. Pech für Stefanie Tücking, die ahnungslos im Tor stand, dass in Gräf noch der Instinkt eines "Bombers" steckt - er trat so fest zu, dass er Tücking einmal "abschoss", das andere Mal klatschte ihr ein hübscher Erdschwollen ins Gesicht: Frau Tücking, bitte zur Maske!

Toni Gräff mit Lebensgefährtin Ilona Reintsch

Toni Gräf und seine Lebensgefährtin Ilona Reintsch aus Hackenheim sind mit ihrem Jaguar-Fuhrpark in der Sendung "Startklar" des SWR zu sehen.Foto: Robert Neuber

Angetan hatten es den Journalisten natürlich die bizarren Geschichten rund um Gräfs Passion. Dass er zuletzt einen Jaguar Baujahr 1990 gekauft hat, dessen Innenraum für einen Filmstunt in Flammen aufgegangen war. Der Verkäufer war - "hasta la vista, baby!" - ausgerechnet das einzige offizielle deutsche Arnold Schwarzenegger-Double, der Mainzer Thomas Morawek. Der Wagen wird natürlich restauriert. Und da war natürlich noch Max, Gräfs Westhighland-Terrier, dessen bevorzugtes Frühstück aus Kaffee und Croissants besteht - was natürlich auf Zelluloid gebannt wurde.

Nun sind Toni Gräf und seine Lebensgefährtin Ilona Reintsch natürlich gespannt, wie sie im Fernsehen ´rüberkommen. Die Sendung "Startklar" im SWR läuft am Sonntag, 26. April, ab 16 Uhr.

McQueen, Bardot - und jetzt Toni Gräff

11.05.2011 - HACKENHEIM

Von Robert Neuber

LIEBHABEREI Jaguar-Fan aus Hackenheim erfüllt sich den Wunsch nach der legendären britischen Raubkatze namens E-Type

Steve Mc Queen fuhr einen, Brigitte Bardot auch - da war es nur eine Frage der Zeit, bis auch Toni Gräff sich einen zulegt: einen Jaguar E-Type, automobile Ikone der Swinging Sixties. Der frühere Torjäger von Eintracht Kreuznach ist nicht nur ein Fan der britischen Automarke Jaguar, sondern er lebt seinen Spleen: Im Haus in Hackenheim finden sich, abgesehen von zig Modellen der britischen Raubkatze, überall Reliquien. Hier eine Statue, dort ein überdimensionales Werbeschild, Poster und das ganze Allerlei an Krimskrams eines leidenschaftlichen Sammlers. Dazu gehört selbstredend auch eine original Londoner Telefonzelle, die Gräff durch den Kontakt mit einem früheren Fußballfreund erstehen konnte. 800 Kilo wiegt der mittlerweile denkmalgeschützte Trumm, der nun in seinem Garten steht. Das wichtigste sind aber natürlich die Jaguare: eine Mk II-Limousine von 1964 den Nachfolger des E-Type, der XJS und ein XK neueren Produktionsdatums.

Toni Gräff mit seinem Jaguar E-Type. Standesgmäß Lebensgefährtin Ilona Reintsch in der originalen Londoner Telefonzelle. Foto: Robert Neuber

Für einen Jaguar-Fan eigentlich unverzeihlich, den E-Type als einzige und wahre Legende der Marke nicht in der Garage stehen zu haben. Gräff war aber auch ziemlich lange auf der Suche nach einem adäquaten Exemplar, denn einen Schrotthaufen zum Basteln wollte er sich natürlich nicht zulegen. Zwar sind die E-Types gar nicht so selten auf dem Oldtimer-Markt, aber um ein solches Fahrzeug wie Gräff zu finden, braucht man doch Geduld. Witzig, dass der Hackenheimer nach langer Suche überall in Deutschland ausgerechnet vor der Haustüre fündig wurde, nämlich in Lauschied.

Es gibt für den Jaguar-Kenner zwei begehrenswerte Farben. Klar, british racing green oder rot. Schließlich fuhr schon der berühmte Filmdetektiv Jerry Cotton den Sportwagen in rot. Gräff hingegen tendierte eher zu silber. Doch als er mit seiner Lebensgefährtin Ilona Reintsch in Lauschied vor dem in „old english white“ glänzenden E-Type stand, war er schnell umgestimmt. Der Wagen war in einem hervorragenden Zustand, der Vorbesitzer hatte die Karossierie hohlraumversiegeln lassen, kein bisschen Rost. Auch das Interieur war von Spezialisten in Handarbeit erneuert worden. So richtig fest entschlossen zum Verkauf dieses Schmuckstücks waren die Besitzer allerdings gar nicht, erinnert sich Gräff. Vor allem war ihnen wichtig, dass das Auto in Liebhaber-Hände kommt - nun ja, und im Raum Kreuznach gibt es keinen größeren Jaguar-Liebhaber als Gräff.

Spektakulär verlief die Probefahrt: Es war Januar 2010, es lag tiefer Schnee, und das Anwesen der Verkäufer lag etwas außerhalb. Es ging durch dichten Wald, und einen solchen Boliden bei winterlichen Verhältnissen auf abgelegenen Waldpisten in Spur zu halten, ist eine Kunst für sich, zumal die Scheinwerfer anno 1968 nun auch nicht so hell leuchten wie moderne Varianten.

Nachdem Gräff den aufgerufenen Betrag schließlich in bar auf den Tisch gelegt hatte, waren die letzten Zweifel des Besitzerpaares ausgeräumt und Gräff konnte den Wagen gen Heimat lenken, was allerdings erneut mit einer schweißtreibenden Landpartie durch winterliche Straßenverhältnisse verbunden war. Gräff erinnert sich an seinen erleichterten Stoßseufzer, als er die Lichter Bad Sobernheims endlich in der Dunkelheit glimmen sah. Zuhause wurde dem Jaguar-Fan dann so richtig bewusst, was er da erstanden hatte. Ein 1968-er Jaguar E-Type Serie 2, und natürlich ein bei Fans besonders beliebtes Coupé, nicht etwa das Schickimicki-Cabrio. Und auch nicht der Zwölfzylinder-Motor, der erst ab 1971 in der Serie 3 eingesetzt wurde, sondern der gute, alte Sechszylinder mit 4,2 Litern Hubraum. das unterscheidet die Serie 2 von der Erstausgabe, der Serie 1, die „nur“ 3,8 Liter Hubraum vorzuweisen hatte. Da der Motor schon lange in Serie gebaut worden war, waren alle Kinderkrankheiten beseitigt. Den kriegt man nicht kaputt, und er springt in Gräffs 68-er E-Type auch ohne Zicken sofort an. Kurz den Choke gezogen und den Schlüssel gedreht, schon grollt und faucht der Jaguar, als ob er sich mit seinen 270 Pferdestärken sofort auf das nächste Opfer stürzen wollte: Porsche? Ferrari? Mercedes? Her damit, der Kater hat Hunger!

Übrigens ist zwar Toni Gräffs Hunger nach dem Kauf dieses automobilen Leckerbissens deutlich gemildert, aber ein Rest Appetit bleibt doch. Es fehlt in der Sammlung noch der Vorgänger des E-Type, der XK 150. Wäre nicht verwunderlich, wenn Gräff schon wieder in Oldtimer-Zeitschriften und im Internet herumstöbert.






DER E-TYPE

Der Jaguar E-Type wurde erstmals im März vor 50 Jahren auf dem Genfer Autosalon präsentiert.

Er wurde bis 1974 in drei Serien gebaut. Serie 1 mit 3,8-Liter 6-Zylinder (bis 1964) Serie 2 mit 4,2 Liter 6-Zylinder (bis 1971) und Serie 3 mit einem 5,3 Liter 12-Zylinder-Motor.

Knapp 73 000 E-Types wurden hergestellt.

Raubkatze mit Patina-Leben

Toni Graeff und sein Jaguar Mk II

Vom 16.05.2006
 
RHEINHESSEN In einer neuen Serie stellt diese Zeitung außergewöhnliche Automobile und ihre Besitzer aus der Region vor. Das Auto als Zeugnis einer Epoche und die Geschichte, die es mit dem Besitzer verbindet, stehen dabei im Vordergrund.

Von Robert Neuber

Die automobile Leidenschaft des früheren Torjägers der Kreuznacher Eintracht, Toni Graeff, gehört der britischen Automobilmarke Jaguar. Seit 1999 ist der Hackenheimer Besitzer eines Jaguar Mk II von 1964.

Wie verrückt muss man sein, wenn man wie Toni Graeff nicht nur diverse Jaguar-Modelle sein eigen nennt, sondern der britischen Automobilmarke auch die Einrichtung des Hauses widmet?Nicht verrückter als jene, die Briefmarken sammeln oder Geld horten wie Dagobert Duck.

Toni Gräff mit Jaguar MK2

Very british, indeed: Toni Graeff mit Hund Max vor seinem Jaguar Mk II – standesgemäß im Garten vor dem Swimmingpool. Fotos: R. Neuber

Deswegen ist es auch nicht verrückt, wenn man in Graeffs Haus aufpassen muss, nicht die zahlreichen Tierskulpturen (natürlich Jaguare!) umzurennen und man vor dem Betreten der diversen Tierfelle (natürlich Jaguare!) schaut, ob die Schuhe sauber sind. Es ist eben nicht mehr und nicht weniger als eine Leidenschaft. Ein Autonarr war Graeff schon immer. Mit 18 Jahren fuhr er einen Fiat 124 Spider, es folgte ein Opel GT, mit 20 stieg er in seinen ersten Jaguar, eine XJ-Limousine.

Da sich hier die hämische Frage "Bübchen aus gutem Hause oder was?" geradezu aufdrängt, gleich die Erklärung für die ungewöhnliche Finanzkraft eines 20-Jährigen: Graeff arbeitete bei einer Krankenkasse und verdiente als Eintracht-Fußballer Geld hinzu. Woher rührt das Faible für Jaguar? "Da waren die englischen Schwarz-Weiß-Filme, die ich als Kind gesehen habe", sinniert Graeff, "da habe ich zum ersten Mal einen Jaguar Mk II wahrgenommen."

Dabei entspricht der Jaguar Mark Two, wie es die Briten aussprechen, gar nicht dem Bild, das die meisten Menschen wohl von einem Jaguar haben. Es handelt sich nicht um einen Sportwagen, sondern um eine Limousine.

Mit 120 PS, 2,4 Litern Hubraum und sechs Zylindern erreichte der Mk II von Toni Graeff, der am 1. Juli 1964 zugelassen wurde, eine Spitzengeschwindigkeit von 175 km/h. Damit war der von 1959 bis 1967 gebaute Mk II die schnellste Limousine seiner Zeit. Zu den für die damalige Zeit sportlichen Fahrleistungen trug das für eine solche Karosse überraschend geringe Gewicht bei: nur 1,49 Tonnen. Schon beim Öffnen der Türen steigt dem Fahrgast der angenehme Geruch alten Leders in die Nase.

Graeff kann nicht nachzuvollziehen, dass viele Oldtimer-Besitzer sich die Sitze ihres Autos mit neuem Leder überziehen lassen.

Dann lieber geduldig nach alten Sitzen in gutem Zustand suchen: "Es muss Patina haben!" Vor dem Fahrer baut sich der hölzerne Trumm einer mit zahlreichen Kippschaltern versehenen Instrumententafel auf. Gestartet wird der Wagen, indem zunächst der Schlüssel ins Zündschloss gesteckt und gedreht wird. Dann wird der Startknopf gedrückt.

Um beim Bild der Katze zu bleiben: Der Wagen klingt nicht wie ein giftiges Fauchen, sondern eher wie das heisere Schnurren eines alten Katers, dem man nicht auf die Pfoten tritt.


 

Impressum: Toni Gräff, Schöne Aussicht 23, 55546 Hackenheim - jaguartoni@t-online.de

© Copyright 2009 - 2016 www.jaguartoni.de

Haftungsausschluss